Spitzen-Wein aus Österreich
Edle Tropfen, die für eine herausragende Qualität stehen Österreichischer Wein gilt unter Kennern als absoluter Geheimtipp. In den letzten Jahren haben die österreichischen Winzer eine beachtliche Qualitätssteigerung vollbracht und zählen daher heute zur internationalen Spitze. Das Besondere: die Anbauflächen in Österreich sind natürlich begrenzt, im Gegenteil zu anderen Weinländern sind die Weingärten fast verschwindend klein. Doch genau das bedingt eine extrem hohe Qualität. In Österreich gibt es kaum Weingüter, die sich der Massenproduktion verschreiben können – viele Top-Winzer verfügen gar nur über wenige Hektar Anbaufläche. So kann es auch mal vorkommen, dass ein Spitzenwinzer jährlich nur 2000 Flaschen eines besonderen Weins auf den Markt bringt. Hinzu kommt noch, dass viele der Weingärten in Österreich ausschließlich manuell zu bearbeiten sind, wie zum Beispiel in manchen Weinbaugebieten Niederösterreichs, wo Wein in Terrassen angebaut wird, die teilweise vor mehren hundert Jahren angelegt wurden.
Außergewöhnlich fein: Der Wiener Wein
Ein besonderes Weinbaugebiet sind auch die Flächen im Stadtgebiet von Wien. An den sonnenexponierten Hängen der sanften Alpenausläufer rund um die Stadt gibt es heute mehr als 320 Winzer, die sich dem Anbau von Qualitätswein verschrieben haben. In Wien werden vorwiegend Weißweine wie Grüner Veltliner, Rheinriesling, Gemischter Satz, Weißburgunder und Chardonnay gekeltert. Allerdings: auch Rotwein wie Blauer Zweigelt gedeihen in den Weingärten der Qualitätswinzer, die unter dem Namen „Vienna Classic“ den internationalen Ruf der Wiener Weine vorantreiben.

